Zwanzig Jahre Eos-Quartett

Das Eos-Quartett freut sich sehr, mit diesem Zyklus sein 20-jähriges Bestehen zu feiern. Was in diesen zwei Jahrzehnten aufgebaut und gewachsen ist, präsentieren wir unserem Publikum und erweitern die Hörlust um Außergewöhnliches.

Wie schon des Öfteren werden Kleinode aus französischer, slawischer und wienerischer Musik erklingen. Umrahmt werden sie von Werken der Komponisten Mozart, Beethoven und Brahms. Gleichsam an die Stelle Haydns tritt der im Paris der Französischen Revolution lebende Komponist Hyacinthe Jadin, durch dessen frühen Tod uns vermutlich eine Fülle großer Meisterwerke vorenthalten blieb.
Darius Milhaud wird ihm Gesellschaft leisten, und Schuberts „Rosamunde“- Quartett rundet den ersten Abend ab. Als „Altvater“ des Jubiläumszyklus fungiert somit Mozart mit seinem großen d-moll-Quartett, dessen Leichtigkeit und tiefe Sinnlichkeit in Werken Martinůs und Dvořáks fortgeführt wird. 
Experimenteller Anfang für den jungen Beethoven, vermeintliches Ende des Komponierens für Brahms: die beiden Streichquintette, in denen Siegfried Führlinger das Eos-Quartett sekundieren wird, umschließen Anton Weberns „Langsamen Satz“. Dieses spättonale Einzelstück, eine Kompositionsaufgabe Schönbergs, führt uns ins Fin de Siecle und beschließt den bei Schubert begonnenen urwienerischen Bogen.

Siegfried Führlinger, einst Solobratschist der Wiener Symphoniker, Mitglied des legendären Wiener Streichsextetts sowie des Schnitzler – Quartetts, prägte als Pädagoge der Musikuniversität ganze Generationen junger Musiker und förderte durch sein Wirken enorm deren Freude an Kammermusik.
Zwanzig Jahre Eos-Quartett sind unter anderem auch eine Folge davon und ein Grund, dankbar innezuhalten. 

EOS-Quartett 

Karten
Wiener Konzerthaus
3, Lothringerstraße 20
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